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Vorstandserklärung betreffend «Strassenneugestaltung» Kantonsstrassen Dällikon

Am 7. Juni 2019 veröffentlichte das Tiefbauamt des Kantons Zürich, unter Berücksichtigung einer 30-tägigen Einsprachefrist, seine Pläne zur  «Strassenraumneugestaltung» in Dällikon. Das Projekt betrifft die drei Kantonsstrassen Buchser-, Däniker- und Regensdorferstrasse. Der  Vorstand hat sich dazu in seiner Sitzung vom 1. Juli beraten. Das Projekt wurde vollumfänglich beleuchtet. Folgende Punkte wurden detailliert  diskutiert:

  • Fahrbahnhaltestellen (Teilaufhebung der Busbuchten)
  • leiser Strassenbelag,
  • Bau- bzw. Umsetzungszeit,
  • Umsetzung der Kernfahrbahn (Mittelstreifen),
  • die Schleppkurven des Dorfkreisels sowie die Positionierung der Eingangstore an
    den Dorfrändern.

Des Weiteren beurteilte er die Informationen, welche telefonisch und schriftlich mit dem Tiefbauamt und der Gemeinde ausgetauscht wurden  (siehe dazu die entsprechenden Schreiben). Der Vorstand kommt zum Schluss, dass das Gesamtprojekt in sich stimmt. Er begründet dies  wie folgt:

  1. Durch die Verbreiterung der Strasse bleibt die Möglichkeit zum Überholen des Busses.
  2. Die Eingangstore und die Kernfahrbahn beruhigen und verflüssigen den Verkehr, sodass die Sicherheit verbessert wird.
  3. Der Veloverkehr in das Dorf wird durch Velospuren verbessert.
  4. Im Zuge der Belagsarbeiten legt der Kanton die über 90 Jahre alten und sanierungsbedürftigen Wasserleitungen der Gemeinde im Bereich der Dänikerstrasse frei. Die Gemeinde nutzt diese Situation der offenen Strassengräben, um die dringenden anstehenden Arbeiten parallel umzusetzen. Dadurch erspart  sich die Gemeinde erhebliche Kosten. Ebenfalls verhindert sie, dass die frisch renovierte Strasse nach kurzer Zeit wieder aufgerissen werden muss. Beide Aspekte sind im Sinne des Steuerzahlers bzw. der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
  5. Die Schlepplinien sind so ausgelegt, dass die Situation für den Schwerverkehr nicht verschlechtert wird.

Einzig die neugeplante Bushaltestelle vis-à-vis der Kirche Dällikon beurteilt der Vorstand als problematisch. Die Bushaltestelle liegt aus seiner Sicht zu nahe an der Fussgängerinsel und dem Kreisel. Hier befürchtet er, dass der Überholraum zwischen Bus und Gegenfahrbahn zu knapp ausfällt. Dies provoziert entweder  gefährliche Überholmanöver oder staut den Verkehr unnötig. Beide Optionen sind nicht im Sinne des Vorstandes. Die Situation kann aus seiner Sicht entschärft werden, indem die Haltestelle um einige Meter in Richtung Regensdorf verschoben wird. Dieser Anpassungsvorschlag hat er seinen SVP-Gemeinderäten kommuniziert. Sie bringen dieses Anliegen vor Ablauf der Einsprachefrist beim Tiefbauamt an und klären, ob und wie dieser Vorschlag umzusetzen ist.

Mit diesem Vorgehen verzichtet der Vorstand auf eine Einsprache.


Der Vorstand
Dällikon, 6. Juli 2019


Anhänge zum Projekt "Orsdurchfahrt"

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